Dienstag, 30 of September of 2014

Category » Dread Disease Versicherung

Was ist eine Dread Disease Versicherung?

Eine Dread Disease Versicherung gegen schwere Erkrankungen


Eine Dread Disease Versicherung dient der versicherungstechnischen Absicherung gegen eine Reihe schwerer Erkrankungen. Schwere Erkrankungen wie Krebs und Herzinfarkt werden im Englischen Dread Disease Ärztegenannt, deshalb diese Bezeichnung. Um ganz korrekt zu sein sei aber festgestellt, daß die wörtliche Übersetzung von Dread Disease ins Deutsche Gefürchtete Krankheit lautet.

Diese Versicherung ähnelt von ihrem Zweck im Prinzip einigen anderen Versicherungsformen wie der Lebensversicherung, der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Krankenversicherung. Allerdings weist sie im Unterschied zu diesen einige wichtige Besonderheiten auf, die nachfolgend dargestellt werden sollen.

Die Dread Disease Versicherung ist in Europa eine relativ junge Erscheinung. Auf eine längere Tradition sieht sie dagegen in den USA und in Südafrika zurück. In Südafrika war es auch, wo 1983 die erste derartige Versicherung geschaffen wurde. Im angelsächsischen Raum wird diese eher als Critical Illness Insurance denn als Dread Disease Insurance bezeichnet. Andere Begriffe im englischsprachigen Raum für diese Versicherung lauten Serious Illness Insurance, Living Assurance sowie Crisis Cash.

Versicherungspolice und Versicherungssumme bei Dread Disease


Von den unterschiedlichen Bezeichnungen abgesehen ist das Grundprinzip bei allen diesen Versicherungen aber immer das gleiche: Bei Auftreten einer schweren Erkrankung erhält der Inhaber der Dread Disease Versicherungspolice eine feste Versicherungssumme ausgezahlt. Im Unterschied zur BerufsunfähigkeitsversicherungAbstrakt erfolgt die Auszahlung der kompletten Versicherungssumme sofort nachdem eine eindeutige Diagnose von einem zugelassenen Arzt festgestellt wurde.

Welche Krankheiten hierunter fallen ist in der Versicherungspolice festgelegt. Wichtig ist festzustellen, daß die Frage der Therapiemöglichkeiten und der Genesungsaussichten für die Auszahlung keine Rolle spielt. Auch ist die Frage, ob der Versicherte einer Arbeit beziehungsweise einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit nachgeht, für die Auszahlung ohne Relevanz. Sollte es von Wichtigkeit sein, daß im Falle des Dahinscheidens des Erkrankten die Hinterbliebenen abgesichert werden, kann auch eine Todesfallsumme in der Versicherungspolice festgelegt werden.

Die unmittelbare Verfügbarkeit einer größeren Geldsumme ermöglicht es dem Erkrankten, Kosten für Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen zu bestreiten, die nicht über die gesetzliche oder eine Private Krankenversicherung abgedeckt ist. Desweiteren verschaffen die durch die Dread Disease Police zur Verfügung stehenden Geldmittel auch die Finanzierung weiterer notwendiger, aber nicht direkt mit Therapie, Behandlung oder Rehabilitation in Zusammenhang stehenden Ausgaben.

Vorteile einer Dread Disease Versicherung

Der wichtige Vorteil der Dread Disease Versicherung, nämlich daß bei Krankheitseintritt sofort eine größere Summe Geld zur Verfügung steht, macht diese für eine Vielzahl von Menschen in unterschiedlichen Berufsfeldern und Branchen sehr attraktiv. Die klassischen Kunden sind sicherlich Selbständige, Freiberufler und Unternehmer, die aufgrund ihrer beruflichen Stellung im Falle einer schweren Erkrankung eine wichtige finanzielle Sicherheit erhalten.

Angesichts der zunehmenden Kürzungen und der immer knapper werdenden Mittel in den Sozial- und Gesundheitskassen, wird eine Dread Disease Versicherung aber auch für viele Arbeiter, Angestellte und Beamte attraktiver. Zu denken ist in diesem Zusammenhang insbesondere an die steigenden Kosten für die Behandlung schwerer Krankheiten, die immer weniger von den Krankenkassen getragen werden können. Die Auszahlung der Versicherungssumme an den Inhaber der Police einer Dread Disease Versicherung kann sich hier als eine wichtige, wenn nicht gar als die entscheidende finanzielle Hilfe erweisen.

Dread Disease Versicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung

Die dargestellten Vorzüge und Prinzipien einer Dread Disease Versicherung lassen einen zunächst an eine Berufsunfähigkeitsversicherung denken. Schließlich ähneln sich Versicherungszweck, Police, Anspruchberechtigung und viele andere Faktoren. Hiervon abgesehen sollte in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß eine Dread Disease Versicherung nicht als Alternative zu Krankenversicherung, Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung angesehen werden soll.

Vielmehr sollte sie als wichtige Ergänzung zu diesen Versicherungen und insbesondere zur Erwerbsunfähigkeits- versicherung gesehen werden. Der Abschluß gerade dieser beider Versicherungen empfiehlt sich, um die eigene Arbeitskraft, sei es als Selbständiger, Freiberuflicher und Unternehmer, oder auch als Arbeiter, Angestellter und Beamter wirkungsvoll für den Fall schwerer Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit abzusichern. Sie verschafft einen gerade in einer besonders kritischen Zeit den finanziellen Spielraum, der gerade in derartigen Situationen von besonders großer Wichtigkeit ist.

Wollen Sie wissen, welche Versicherung am besten für Sie geeignet ist, um sich für den Fall einer Berufsunfähigkeit finanziell abzusichern? Dann fordern Sie mit Hilfe des nachstehenden Formulars ein kostenloses Angebot an, das auf Ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Zur Geschichte der Dread Disease Versicherung

Zur Gründung der Dread Disease Versicherung in Südafrika

Die erste Dread Disease Versicherung wurde in Südafrika von Dr. Marius Barnard geschaffen. Sie wurde am 6. Oktober 1983 unter dem Namen Dread Disease Insurance auf den südafrikanischen Versicherungsmarkt gebracht. Barnard war Herzchirurg und Bruder des weltbekannten Christiaan Barnard, der die erste Herztransplanation bei einem Menschen vorgenommen hat.

Die Motivation für Marius Barnard diese Versicherung zu schaffen waren die enormen finanziellen Probleme, die seine Patienten im Falle des Auftretens einer schweren Erkrankung hatten. Die Behandlungskosten überstiegen in vielen Fällen die tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten der Patienten, die dadurch neben der Krankheit mit großen Schwierigkeiten monetärer Art zu kämpfen hatten.

Dr. Marius Barnard und die Schaffung der Dread Disease Versicherung

Um eine Lösung für dieses Problem zu schaffen, setzte sich Barnard mit mehreren südafrikanischen Versicherungen in Verbindung. Sein Ziel war es dabei, diese von der Einführung einer neuen Art von Versicherung zu überzeugen, die im Falle des Auftretens schwerer Erkrankungen dem Betroffenen finanzielle Entlastung verschaffte. Seine persönlichen Erfahrungen waren dabei der entscheidende Moment, der ihn zu diesen Aktivitäten bewegte.

Barnard argumentierte, daß er als Arzt zwar die Gesundheit eines Menschen reparieren konnte, daß die Reparatur der finanziellen Verhältnisse eines Erkrankten aber nur von einer Versicherung geleistet werden konnte. Mit dieser Argumentation konnte er südafrikanische Versicherungsgesellschaften tatsächlich davon überzeugen, eine derartige Versicherung auf den Markt zu bringen, was dann am 6. Oktober 1983 auch geschah.

Sowohl aufgrund seiner medizinischen Tätigkeit als auch aufgrund seiner Verdienste bei der Schaffung der Dread Disease Versicherung erhielt Dr. Marius Barnard zahlreiche Auszeichnungen. In den Jahren 1980 bis 1989 war er zudem Abgeordneter des südafrikanischen Parlaments und zählt zusammen mit seinem Bruder Christiaan Barnard zu den international bekanntesten Südafrikanern.

Die Verbreitung der Dread Disease Versicherung

Die Dread Disease Versicherung verbreitete sich in Staaten außerhalb Südafrikas zunächst zögerlich. So gab es erste Anläufe in den USA und in Großbritannien, die aber ergebnislos endeten. In Großbritannien etwa gab es Versuche, eine Versicherung gegen Krebs auf den Markt zu bringen, was aber auf keine Resonanz stieß.

Wieso diese frühen Versuche erfolglos waren, läßt sich aus heutiger Sicht schwer sagen. Manche zeitgenössischen Beobachter spekulieren, daß die Versicherungsnehmer das Angebot nicht wahrnahmen, weil sie dadurch an schwere Krankheiten erinnert wurden. Diese Argumentation ist allerdings schwer nachzuvollziehen, wenngleich sich in der Literatur keine weiteren Erklärungsansätze finden.

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Versicherte Krankheiten bei einer Dread Disease Versicherung

Welche Erkrankungen deckt eine Dread Disease Versicherung ab?

Eine Dread Disease Versicherung zahlt die vertraglich vereinbarte Summe an den Versicherten, wenn bei diesem eine der in der Police festgelegten Erkrankungen diagnosiziert worden ist. Wie der Name bereits impliziert handelt es sich dabei durchweg um schwere Erkrankungen, wenngleich die Anzahl der versicherten Krankheiten von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich ist.

Zu den durch eine Dread Disease Versicherung abgesicherten Risiken gehören folgende Erkrankungen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Multiple-Sklerose, Bypass-Operationen, Nierenversagen, Aids, schwere Lungenerkrankungen und schwere Leberkrankheiten, Parkinson, Blindheit, Taubheit und Sprachverlust. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang auch Kinderlähmung, Knochenmarktransplantationen, Querschnittlähmung, schwere Verbrennungen und Transplantationen zentraler Organe.

Schwere Erkrankungen und eine Dread Disease Versicherung

In der ersten Dread Disease Versicherung waren nur vier schwere Erkrankungen abgedeckt: Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall und Bypass-Operationen. Seitdem wurde die Anzahl der in der Police enthaltenen Krankheiten kontinuierlich erweitert, bis diese die beachtliche Liste von Erkrankungen enthielt, die vorstehend angeführt sind. Die umfassendste Versicherung wird in den USA von PruProtect angeboten und deckt 154 Erkrankungen ab.

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten bei Ihrer Dread Disease Versicherung eine Abdeckung von rund 30 Erkrankungen. Bei einem Blick auf diese hat man, so wie dies auch die vorstehende Aufzählung zeigt, zunächst den Eindruck, daß die genannten Krankheiten in erster Linie alte Menschen betreffen. Tatsächlich trifft dies aber nicht zu. Vielmehr entfallen rund zwei Drittel der Erkrankungen auf Menschen mit einem Lebensalter von 31 bis 50 Jahren. Für Großbritannien wird geschätzt, daß einer von fünf Männern und eine von sechs Frauen vor Eintritt in das Rentenalter von einer schweren Erkrankung heimgesucht werden.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Dread Diesease Versicherung

Angesichts der hohen Zahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie von Krebs haben diese besondere Bedeutung bei der Dread Disease Versicherung. So werden in den USA jährlich rund 1,3 Millionen neue Krebsfälle registriert, in der Bundesrepublik liegt diese Zahl bei gut 400.000. Alle 29 Sekunden kommt es in den USA zu einem Herzinfarkt und alle 45 Sekunden zu einem Schlaganfall. Einen Herzinfarkt erleiden in der Bundesrepublik jährlich knapp 300.000 Menschen, einen Schlaganfall gut 150.000 Bürger.

Nimmt man Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und alle weiteren schweren Erkrankungen zusammen, so kommt man alleine für die Bundesrepublik auf jährlich rund eine Million Bürger, die hiervon betroffen sind. Gleichzeitig läßt sich feststellen, daß sich die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie aufgrund des zunehmenden medizinischen Fortschritts kontinuierlich verbessern. Dies gilt insbesondere für all jene Patienten, deren Erkrankung frühzeitig genug erkannt wird.

Die genannten und erschreckend hohen Zahlen zeigen das große Risiko, eine derartige Erkrankung zu erleiden und illustrieren die Notwendigkeit, sich mittels einer Dread Disease Versicherung gegen die damit verbundenen finanziellen Risiken abzusichern. Gerade diese beiden Krankheitsfelder sind mit tiefgreifenden Veränderungen im persönlichen Umfeld und aufwendigen Therapieverfahren verbunden, weshalb eine schnell verfügbare Versicherungssumme von großem Nutzen ist.

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Die Besteuerung der Dread Disease Versicherung

Wie ist die Besteuerung einer Dread Disease Versicherung?

Hinsichtlich der Besteuerung der Dread Disease Versicherung ist zunächst zwischen den Versicherungsbeiträgen und der im Krankheitsfall gezahlten Versicherungssumme zu unterscheiden. Beiträge zu einer Dread Disease Versicherung sind steuerlich abzugsfähig, wenn diese als Unternehmensausgabe getätigt werden.

Typisch hierfür ist beispielsweise die Keyman-Versicherung, die wichtige Führungskräfte eines Unternehmens für den Fall schwerer Erkrankungen versichert. Die steuerliche Abzugsfähigkeit erweist sich als großer Vorzug, da durch den Abschluß der Versicherung eine Absicherung des Unternehmens und beziehungsweise oder der betreffenden Führungsperson gegeben ist.

Besteuerung der Versicherungssumme einer Dread Disease Versicherung

Eine Besteuerung der ausbezahlten Versicherungssumme einer Dread Disease Versicherung findet bei Privatpersonen in Deutschland in der Regel nicht statt. Grund hierfür ist, daß es sich um eine Risikoversicherung handelt, Um angesichts der häufigen und schnellen Veränderungen im Steuerrecht sicherzugehen, sollte man hierzu mit einem Steuerberater Rücksprache halten.

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Vorteile und Nachteile einer Dread Disease Versicherung

Der wichtigste Vorteil einer Dread Disease Versicherung

Ein wichtiger Vorteil einer Dread Disease Versicherung im Vergleich zu anderen Versicherungsarten und insbesondere zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Tatsache, daß die Auszahlung der Versicherungssumme sehr schnell erfolgt. Wurde eine durch die Police versicherte Erkrankung von einem zugelassenen Arzt diagnostiziert, erfolgt die Auszahlung zumeist bereits innerhalb von 14 Tagen.

Gerade angesichts der grundlegenden Änderung der Lebensumstände, die mit der Diagnose einer schweren Erkrankung verbunden ist, erweist sich eine derartig schnelle Auszahlung als überaus wichtig. Ermöglicht sie doch die rasche Vornahme von Änderungen im unmittelbaren Lebensumfeld wie Umbauten, Kuren und die Begleichung der Kosten diagnostischer beziehungsweise therapeutischer Maßnahmen.

Weitere Vorteile einer Dread Disease Versicherung

Daneben gibt es noch weitere Vorteile einer Dread Disease Versicherung. So spielen die Heilungschancen sowie die Frage, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist, für die Auszahlung keine Rolle. Entscheidend ist nur die ärztliche Diagnose, mit der das Vorliegen einer der in der Police genannten Erkrankungen bestätigt wird.

Hier liegt ein wichtiger Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der Leistungen in der Regel erst dann bezahlt werden, wenn tatsächlich eine Erwerbsunfähigkeit vorliegt. In vielen Fällen liegt zwar eine schwere Erkrankung vor, diese wird von den Versicherungen oft aber nicht als ausreichend für eine völlige und dauerhafte Erwerbsunfähigkeit angesehen.

Desweiteren ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß Erwerbstätige in Berufen mit hohen Risiken gemeinhin Schwierigkeiten haben, zu akzeptablen Beitragssätzen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Bei einer Dread Disease Versicherung spielt dieser Faktor aber keine Rolle.

Nachteile einer Dread Disease Versicherung

Welche Nachteile hat eine Dread Disease Versicherung? Der offenkundige liegt auf der Hand: Da in der Versicherungspolice alle Krankheiten aufgeführt sind, bei denen der Versicherungsfall eintritt, erfolgt naturgemäß keine Zahlung, wenn der Versicherungsnehmer eine nicht in der Police enthaltenen Erkrankung erleidet. Tritt ein derartiger Fall tatsächlich ein, ist dies überaus schmerzlich. Denn trotz der geleisteten Beiträge erfolgt keine Versicherungsleistung.

Nachteilig an einer Dread Disease Versicherung ist außerdem, daß Krankheiten, die häufig zum Ausscheiden aus dem Erwerbsleben führen, nicht von dieser abgedeckt werden. Hierzu zählen zahlreiche Erkrankungen, die nicht in einer Dread Disease Police enthalten sind, wie Rückenschmerzen und andere Schädigungen des Bewegungsapparats. Ebenso zählen hierzu psychische Erkrankungen, die aufgrund der steigenden Belastung am Arbeitsplatz eine immer größere Rolle in der Erwerbsunfähigkeit spielen.

Ein weiterer Nachteil ist der, den jede Versicherung mit sich bringt: Tritt der Versicherungsfall nicht ein, so wurden die gezahlten Beiträge umsonst entrichtet. Im Falle einer Versicherung bei schweren Erkrankungen mag dies aber leicht verschmerzbar sein. Wen ist schließlich schon Geld wichtiger als die eigene Gesundheit? Trotzdem soll nicht versäumt werden, auf diesen Quasi-Nachteil hinzuweisen.

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Versicherungsbeiträge und Beitragssätze bei einer Dread Disease Versicherung

Beiträge für eine Dread Disease Versicherung

Die Beiträge für eine Dread Disease Versicherung und insbesondere die Höhe der zu entrichtenden Versicherungsbeiträge richtet sich nach einer Reihe von Faktoren. Hierzu zählt an erster Stelle die Versicherungssumme, die bei Eintritt des Versicherungsfalls, sprich bei Erleiden einer schweren Erkrankung, ausgezahlt wird. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die Versicherungssumme ausbezahlt wird, sobald eine in der Police genannte Krankheit aufgetreten ist.

Desweiteren richtet sich die Beitragshöhe nach dem Umfang der versicherten Risiken, mit anderen Worten, nach der Anzahl der Krankheiten, bei deren Erleiden der Versicherungsfall eintritt. Die ersten Dread Disease Versicherungen bezogen sich lediglich auf eine Handvoll von Erkrankungen, zur Zeit liegt decken die meisten derartiger Police 30 bis 40 schwere Krankheiten ab.

Beitragssätze bei einer Dread Disease Versicherung

Die Beitragssätze bei einer Dread Disease Versicherung werden neben den vorstehend genannten noch von einer Reihe weiterer Faktoren beeinflußt. Hierzu gehört beispielsweise die Vertragslaufzeit, die bei Abschluß der Versicherung vereinbart wird. Auch Geschlecht und Alter des Versicherungsnehmers haben Einfluß auf die Höhe der Versicherungsbeiträge.

Das gleiche gilt für Erkrankungen, die beim Versicherten in der Vergangenheit bereits aufgetreten sind, ebenso wie die Frage, ob dieser Raucher oder Nichtraucher ist. Gerade letzteres ist angesichts der gesundheitsschädlichen Wirkung des Rauchens und dessen Rolle als begünstigender oder auslösender Faktor beim Auftreten insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und von Krebs von nicht zu vernachlässigender Bedeutung.

Ein Rechenbeispiel zur Dread Disease Versicherung anhand von Canada Life und Skandia

Für das Beispiel sei angenommen, daß der Geschäftsführer und der Verkaufsleiter eines Unternehmens für den einer schweren Erkrankung finanziell abgesichert werden sollen. Zugrundegelegt wird in diesem Beispiel, daß der Geschäftsführer 45 Jahre alt ist, sein Verkaufsleiter ist dagegen mit 38 Jahren etwas jünger. Beide sind Nichtraucher und die Laufzeit der Versicherung beträgt 20 Jahre.

Um den Geschäftsführer für den Fall des Eintretens einer Schweren Erkrankung versicherungstechnisch abzusichern, soll die Versicherungssumme 500.000 Euro betragen. Für den Verkaufsleiter soll eine Auszahlungssumme von 250.000 Euro zur Verfügung stehen.

Bei der Canada Life würde eine derartige Versicherungsleistung für den Geschäftsführer einen monatlichen Beitrag von 461,26 Euro erfordern, für den Verkaufsleiter wären 107,64 Euro zu leisten.

Bei der Skandia Versicherung beträgt die monatliche Beitragshöhe im Basistarif für den Geschäftsführer 335,64 Euro, für den Verkaufsleiter 64,54 Euro. Dieser Basistarif deckt sieben schwere Erkrankungen ab. Sollen dagegen 32 schwere Erkrankungen abgedeckt werden, beläuft sich der Monatsbeitrag für den Geschäftsführer auf 532,03 Euro, der für den Verkaufsleiter auf 98,47 Euro.

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